Allgemeines für alle Turniere

 

Turniertermine:         gemäss Jahresprogramm       

Turnierlokal:              Suhr, Restaurant Dietiker

 

Allgemeine Spielregeln (angefügt im 2012) 

                     Wir spielen nach den FIDE-Regeln, dies gilt für die allgemeine Spielführung

                     Art. 12.2.b der FIDE-Regeln (Handy-Verbot) kommt nicht zur Anwendung. aber wir schalten die Handys während dem Spiel normalerweise ab

                     Bei allfälligen Turnierstreitigkeiten entscheidet der zuständige Turnierleiter

                     Gegen diesen Entscheid kann innert zehn Tagen an den Vorstand rekurriert werden; dieser entscheidet endgültig

                     Im Geiste der Kameradschaft ist das faire Spiel wichtiger als der Gewinn.

Reglement für Jahresmeisterschaft + Cup, gültig ab 2007, ergänzt 2008 und 2012

Turniermodus Jahresmeisterschaft

                     Es wird in 2 Kategorien, A und B gespielt

                     Je nach Beteiligung werden 7 oder 9 Runden nach Schweizersystem gespielt (7 ab 2012)

                     Die Kategorieneinteilung erfolgt nach der internen Führungsliste in zwei ungefähr gleich grosse Felder

                     Spieler am Trennstrich der Felder können wählen wo sie spielen möchten

                     Rangierung nach Buchholz und Feinwertung

                     Um den Jahresmeister werden bei Punktegleichheit Wiederholungspartien mit vertauschten Farben bis zum Sieg gespielt.

Turniermodus Cup    Neu ab 2012

                     Es wird ein A- und ein B-Cup durchgeführt.

                     A-Cup für Kat. A und Kat. B -Spieler, B-Cup ausschliesslich für Kat. B - Spieler Kategorien-Einteilung gemäss Jahresmeisterschaft.

                     In der ersten Runde sind je max. 16 Spieler möglich. Sind es weniger erhalten die besten Spieler ein Freilos, so dass je 8 Spieler für die Viertelfinals übrig bleiben.

                     Die Farbenzuteilung wird für jede Runde neu ausgelost.

                     Bei Remis werden Kurzpartien mit vertauschten Farben bis zum ersten Sieg gespielt. Bedenkzeit 15 Minuten plus 10 Sekunden Bonus pro Zug

Spielablauf: Jahresmeisterschaft und Cup.          

                     Neu ab 2008: Die Bedenkzeit beträgt 1½ Stunden plus 30 Sekunden pro Zug.

                     In der Kategorie A und im A-Cup wird mit der Uhr gespielt, es besteht Notationspflicht.

                     In der Kategorie B und im B-Cup besteht keine Notationspflicht, ausnahmsweise muss nicht mit der Uhr gespielt werden.

Verschiebungen:

                     Verschiebungen sind, wenn immer möglich im Voraus auf dem Formular im Turniersaal einzutragen, oder per Email resp. telefonisch dem Turnierleiter zu melden

                     Die Paarungen sind normalerweise spätestens eine Woche vor der nächsten Mittwochsrunde bekannt und werden im Internet veröffentlicht.

                     Der Verschiebende kümmert sich um einen neuen Termin und teilt diesen auch dem Spielleiter mit

                     Kurzfristige Verschiebungen sind mindestens 24 Stunden vor Partiebeginn, dem Gegner und dem Spielleiter mitzuteilen.

                     Die Nachholpartien sind jeweils bis spätestens eine Woche vor der nächsten Spielrunde zu spielen und das Resultat zu melden, andernfalls die Paarung mit einem (angenommenen) Remis-Ergebnis vorgenommen wird.

                     Unentschuldigtes Fernbleiben hat ein Forfait zur Folge

                     Nach 2 Forfait wird der fehlbare Spieler vom Turnier ausgeschlossen

 

                                                           Im April 2007 und 2012, der Turnierleiter Heinz Linder

 

Reglement für das Handicap-Turnier

 

1.    Die Schachsenioren Aargau führen alljährlich ein Handicap-Turnier durch

2.    Die Organisation liegt in den Händen des Spielleiters

3.    Das Handicap-Turnier wird in zwei Phasen durchgeführt

4.    In der ersten Phase (Qualifikationsrunden) werden 5 Turniere à je 5 Runden gespielt. Für die Qualifikationsrunden sind keine Voranmeldungen notwendig. Die Paarungen erfolgen nach Schweizersystem

5.    Für das Schlussklassement der Qualifikationsrunden zählen die 3 besten Resultate, es müssen aber mindestens 3 Resultate vorhanden sein. Sind mehrere Spieler punktgleich entscheidet für die Rangierung der Reihe nach a) das höhere Streichresultat, b) das höhere Resultat der ersten Runde.

6.    Die 16 besten Spieler des Schlussklassements qualifizieren sich für die Phase 2, die Finalrunden (Playoffs)

7.    Die besten 8 Teilnehmer spielen im grossen Final, die nächsten 8 im kleinen Final

8.     Für die Viertelfinals der Playoffs gelten die Paarungen gemäss Schlussklassement: 1-8, 2-7, 3-6, 4-5; resp. 9-16, 10-15, 11-14, 12-13. Die Halbfinal- resp. die Finalpaarungen werden nach dem gleichen Schema ermittelt (Halbfinal 1-4, 2-3, usw.)

9.    Gewinnt ein nach der Qualifikation schlechter platzierter Spieler seinen Playoff-Match, nimmt er im Paarungsschema den Platz seines Gegners ein

10.  Für die Playoffs gilt der Modus „Best of four“:  Wer zuerst 2 ½ Punkte erreicht, kommt eine Runde weiter. Beim Stand von 2:2 entscheidet die nächste Gewinnpartie

11.  In den Playoffs hat der besser klassierte Spieler in der ersten Partie Weiss. Danach werden die Farben bei jeder weiteren Partie gewechselt

12.  Handicap-Formel: In allen Spielen wird die Bedenkzeit (total 20 Minuten) zugunsten der schwächeren Spieler anhand der Differenz der ELO-Zahl wie folgt festgelegt:

ELO-Differenz

Bedenkzeit in Minuten

 1 -  50

  10 : 10

51 -  100

  11 :  9

101 -  150

  12 :  8

151 -  200

  13 :  7

201 -  250

  14 :  6

251 -  300

  15 :  5

 > 300

  16 :  4

      13. Pro Zug erhält jeder Spieler einen Zuschlag von 3 Sekunden, unabhängig davon wie lange er für die Ausführung des Zugs braucht (Fischer-Modus).

      14. Für die Bestimmung der ELO-Differenz ist die jeweils auf die GV hin aktualisierte, interne ELO-Liste massgebend.

      15. Neue Spieler werden gemäss der jeweils gültigen SSB-ELO-Liste eingestuft, wenn keine ELO vorhanden, wird der Spieler vom Spielleiter eingeschätzt.

      16. Die Sieger der Finals erhalten für ein Jahr den Wanderpreis für den grossen, resp. für den kleinen Final. Die Wanderpreise werden an der GV abgegeben.

      17. Ein regelwidriger Zug hat den Partieverlust zur Folge; der Gegner muss den regelwidrigen Zug feststellen, bevor er selber eine Figur berührt.

      18. Im Übrigen gelten die FIDE-Regeln für Schnellschach.

 

                                                                                                                29. Januar 2010 / H. Linder

                                                                                                                April 2017 / A. Willisegger

                                                                                                                Mai 2018 / A. Willisegger